Das Trio aus Berlin, Acht Eimer Hühnerherzen, brachte seinen halbakustischen Punk mit einer spürbaren Spielfreude auf die Bühne des zakk. Apocalypse Vega, Sen Bottrop und Bene Diktator spielten so unmittelbar und humorvoll, dass man ihnen die Freude an jedem Song, jedem Bruch und jeder kleinen Klangkatastrophe ansah.
Dass der Sound nicht immer mitspielte und die PA zeitweise komplett ausfiel, störte die Stimmung nur bedingt und passte irgendwie zum charmant unangepassten Charakter der Band. Die drei nahmen die Störungen mit Gelassenheit und machten aus ihnen Teil einer Show, die weniger auf Perfektion als auf Energie und Nähe setzte.
Besonders schön war die Erinnerung an den letzten Auftritt im Tube: Die Band blickte mit einer kleinen Anekdote auf diesen Abend zurück und verband so die eigene Bandgeschichte mit dem aktuellen Abend im zakk. Nach zehn Jahren Bandgeschichte wirkte das Konzert wie ein lebendiger Beweis dafür, dass Live-Spielen für Acht Eimer Hühnerherzen tatsächlich die DNA ist.
